Kulturufer Friedrichshafen

23.02.2007, Mathias Hager

Manege frei …

... hieß es am 06.08.2006 um 20.00 Uhr, für 6 aufgeregte Sänger, für die Männer an Ton und Licht (Andy und Stefan), für den Pagen „Matze der Kater”, für Uli; unser Mädchen für Alles und für das beinahe 700 Kopf starke Kulturufer- Publikum, worauf wir riesig stolz waren.

Doch wie kam es eigentlich zu diesem Auftritt, bzw. zu so einer großen „Location”?Wir wurden eigentlich nur für den Freitag, 11.06.2006 im kleinen Zelt gebucht und wären normalerweise an diesem Sonntag vor der Klotze gesessen, um „Rosamunde Pilcher” oder auch den „Blockbuster” auf Pro7 anzusehen.

Nachdem aber sehr schnell alle Karten für den Freitag-Auftritt vergriffen waren und an dem Sonntagstermin ein Künstler abgesagt hatte, wurden wir kurzfristig gebeten, ein Zusatzkonzert im großen Zelt zu geben. Diese Nachricht erfüllte uns einerseits mit Stolz aber andererseits auch mit dem schon vertrauten F.I.T.A.- Pessimismus, der oftmals aus eigenen Reihen kommt. Ganz geschickt war der Zusatztermin schon, denn wir hatten nicht einmal Karten für die Frauen die uns lieben (unsere Mütter).

Über einen solchen Auftrittstag könnte man ein kleines Buch schreiben. Ich strenge mich aber an, dass es bei einer Seite bleibt.

Um die Mittagszeit traten wir alle zum Aufbau am See an. Kälte, Regengüsse und ein undichtes Zelt waren die ersten Eindrücke an diesem Sonntag. Normalerweise sollte man denken, dass vor einem solchen Auftritt alles einwandfrei vorbereitet ist!!! Aber nicht bei F.I.T.A., da liegt bis kurz vor dem Auftritt eine gewisse Spannung in der Luft, die aber wahrscheinlich auch so sein muss, da es ja noch nie anders war.

Nachdem dann die Zeltstatik verändert wurde, damit unser Repro-Beamer den gewünschten Platz eingenommen hatte, unsere weißen Riesenvorhänge nach ca. 2 Std. endlich mit der gewünschten Amplitude und Gleichmäßigkeit zum Boden wallten, die verschiedenen Stellungen unserer sensationellen Choreographie mit Gafa auf dem Boden markiert wurden und die Licht- und Tonanlage erst einmal richtig positioniert wurde, kommt es immer wieder zum Highlight unserer energiegeladenen F.I.T.A.- Konzertvorbereitungen — dem Soundcheck und somit der Zeit des Elmar Erhart. Er ist unsere Lerche beim Singen, der nach 1,5 bis 2 Std. Drehen und Einstellen nicht mehr so häufig als niedliches Vögelchen von uns angesehen wird.

Als dann um kurz vor 19.00 Uhr alles zu 90% in Ordnung war (für einige auch zu 100%), konnten alle bei einem leckeren Essen wieder runterkommen und noch mal Kraft für einen unserer schönsten Auftritte tanken. Richtig stolz waren wir an diesem Abend auf unseren Pagen „Matze”, der kurz vor Beginn noch den Job bekam, uns anzusagen, was ihm — dem Applaus zu folge — sehr gut gelang.Ganz besonders bedanken möchten wir uns bei der Rosi aus Siggenweiler, die von uns eingeladen wurde, weil sie eine reizende email verfasst hatte, welcher wir nicht widerstehen konnten. Sie hielt alle Versprechungen, die sie in der email niedergeschrieben hatte: Regenschutz, Sekt, Häppchen, Obst, Schuhputzzeug, … Vielen Dank Rosi, Du bist unsere Cateringkönigin.

Falls ihr jetzt denkt, dass ich euch über den Ablauf unseres Konzertes detailiert berichte, habt ihr euch getäuscht, denn das könnt ihr an einem unserer nächsten Konzerte erleben. Dankeschön, wir freuen uns auf Euch!!!

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