F.I.T.A reißt vom Hocker

Publiziert mit freundlicher Genehmigung von: Schwäbische Zeitung, 11.06.2004 Original Zeitungsseite als PDF-Download

OBERTEURINGEN - Tosenden Beifall und ein ausverkaufter Saal erwartete die A-capella Band F.I.T.A. in der Teuringer Mühle bei ihrem ersten Konzert.Für jene, die das Glück hatten eine Karte zu ergattern, war´s ein Musikerlebnis, das vor allem die Damenwelt dahinschmelzen ließ.

F.I.T.A. a-capella

Von unserer Mitarbeiterin Cornelia SheikhVon der ersten Minute an gelang es den sechs Sängern das Publikum in ihrenBann zu ziehen. Bei „Guantanamera” schlüpften Elmar und Matthias mühelos in die Rolle des Latin-Lover. Mit ihren angenehmen melodischen Stimmen, ihrem Hüftschwung und ihren zum Teil eigenen Arragements begeisterten sie nicht nur das weibliche Publikum. Zu einem einzigen großen Chor verschmolzen die Stimmen von F.I.T.A. mit denen des Publikums beim Refrainvon „Venus”.Mehr als nur diese gemeinsam gesungene Noten verbinden die Stimmvirtuosenmit dem Publikum in Oberteuringen, kommen sie doch fast alle aus der Nachbarschaft, denn die meisten wohnen, wie es Frontmann Matthias sagt „in Ailingen und um Oilinge herum”. Als ein weibliches Geburtstagskind gesucht wurde, meldete sich der halbe Saal. Ilse, auf welche die Wahl fiel, durfte„My Girl” sein, das Michael, Achim, Elmar, Christian, Matthias und Hendrik dann besangen. Immer wieder erklang tosender Beifall und gellten Pfiffe aus dem Publikum zwischen den einzelnen Stücken. Bedenklich wurde es, als das Publikum bei der afrikanischen Version des John Lennon Songs „Mother” rhythmisch auf den Boden stampfte. Der Boden schwankte und zitterte bedenklich. Dies war jedoch nur ein kleiner Nebeneffekt, neben der tollen Bühnenshow, welche die Gruppe da bot. Kaum zu glauben, dass dies ihr erstes Konzert war. Bisher sangen die 26 bis 36-Jährigen eher auf kleinen privaten Festen und Hochzeiten. Bei einer solchen entstand vor sechs Jahren die Gruppe, als sie für ihren Freund und heutigen Vorstand Markus ein Ständchen brachten.Für sie selbst war es unglaublich schön, vor einem ausverkauften Saal zu singen. Doch beim Blick ins Publikum taten sich echte Fanfraktionen auf. Kein Wunder bei solchen frischen unverbrauchten Sängern, für die singen noch eine Berufung und kein Beruf ist. Schmachtend knieten sie inmitten des Saales vor den Besucherinnen und sangen den „Duke of Earl”. Neun Stücke hatten sie neu einstudiert für dieses Konzert, doch das Publikum verlangte nach mehr. Nach der zweiten Zugabe bliesen sie die Kerzen aus. Das bis dahin total aus dem Häuschen geratene Auditorium erhob sich, um stehend Applaus zu zollen für eine wunderbare Vorstellung. Das Versprechen, wiederzukommen, nahmen die Teuringer ernst und warten sehnsüchtig auf einen weiteren Auftritt. Als Nächstes können die Fans die sechs Stimmvirtuosen auf dem Markdorfer Stadtfest erleben.F.I.T.A. lassen im Saal der Teuringer Mühle nicht nur die Damenweltdahinschmelzen. Foto: Cornelia Sheikh

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