Sechs flotte Jungs verzaubern die Frauen im Saal

Publiziert mit freundlicher Genehmigung von: Schwäbische Zeitung, 23.11.2004 Original Zeitungsseite als PDF-Download

Was haben Christian Bittner, Achim Hildebrand, Hendrik Wochner, Elmar Erhart, Michael Winstel und Mathias Hager gemeinsam? Die Liebe zur Musik und ihre A-capella-Gruppe F.I.T.A. Am Freitagabend war der Kulturkesselkeller bis auf den letzten Quadratzentimeter ausverkauft.

F.I.T.A. a-capella

Die sechs flotten Jungs aus Ailingen hatten ihre weiblichen Fans aus demganzen Bodenseekreis im Schlepptau. Aber viele der vorbestellten Karten waren auch vom heimischen Publikum. A cappella zieht immer. Doch mit den Comedian Harmonist hatten die F.I.T.A.-Männer nur die schwarzen Anzüge gemein. Ihr Gesang ist dem heutigen Musikgeschmack angepasst. Jeder beherrscht jedoch das Instrument Stimme perfekt — ob Bass, Bariton oder Tenor.Elmar Erhart bemerkte gleich zu Beginn: „Hier in diesen Räumlichkeiten befinden sich zwei Lager: die, die uns kennen, und die, die uns nicht kennen. Deshalb wollen wir gleich am Anfang eine Brücke bauen.”Unerschöpfliches Repertoire„Love can built a bridge” war der erste Song und das Publikum lies sich nicht zweimal bitten. Das Eis war gebrochen, die Verbindung hergestellt. Ob Pop, Rock, Reggae, Funk oder Soul für die Stimmgewalt der Herrlichkeiten war nichts zu schwer und nichts zu banal. Songs von The Flying Pickets oder Montezumas´ Revenge und auch eigene Arrangements von bekannten und unbekannten Songs, das Repertoire der Sänger schien unerschöpflich.

Wenn man Hendrik Wochner genauer betrachtete, sah man, dass er wie ein Wahnsinniger eine imaginäre Gitarre bearbeitete. Hätte man ihm solch ein Instrument in die Hände gegeben, wären bestimmt ständig Saiten gerissen. Die sechs Musiker sprühten förmlich vor Energie. Bei „Guantanamera” hielt es das auch Publikum nicht mehr auf den Sitzen. Im Gegenteil: Es wurde mitgeklatscht, mitgesungen und mitgesummt. Die begnadete Soulstimme von Mathias Hager verpasste den Zuhörern fast eine Gänsehaut. Elmar Erhart wird von seinen Sangesbrüdern liebevoll „Die Lerche” genannt. Das muss wohl an seiner glockenhellen Stimme liegen. Erhart beherrscht aber durchaus auch die tieferen Stimmlagen. Auf die Frage, wie die Gruppe zu dem Namen F.I.T.A .gekommen ist, gibt es verschiedene Interpretationen. „Jeder kann sich da was zusammenreimen”, sagte Christian Bittner. Seine ganz persönliche Interpretation: „Ich sag´ immer: Find Ich Toll Anzuhören.”

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