Sechs Freunde müsst ihr sein

Publiziert mit freundlicher Genehmigung von: Südkurier, 10.01.2001

F.I.T.A.: Die smarteste Versuchung, seit Amateure a-capella singen

Als wir uns zum ersten Mal selbst auf CD gehört haben, waren wir ziemlich überrascht über die Qualität, die wir zustande bringen." Gar nicht befallheischend, sondern mit dem Blick von Männern, die nicht immer erwachsen sind, versuchen die sechs Musiker am Neujahrstag 2001 ihre Erfolgskurve zu beschreiben.

Alle noch ein wenig angeschlagen von der überstandenen Sylvesterparty,blödeln sie herum und werden doch plötzlich ernst, wenn eine Außenstehendenach dem Niveau ihrer musikalischen Darbietung fragt. Natürlich sei das Niveau sehr hoch, aber auch wieder nicht klassisch und außerdem sei es ja erst so geworden und nicht automatisch einfach da gewesen.

Glücklicherweise hat die A-capella-Gruppe F.I.T.A. noch nicht genug Geld verdient, um sich einen Manager leisten zu können, der alle Unebenheiten unterbügelt. Sechs verschiedene Charaktere, Köpfe und Berufe haben sich gar nicht zufällig getroffen. Fünf kommen aus Ailingen, einer aus Eriskirch. Sie sind neben- und nacheinander aufgewachsen, haben alle ihre musikalische Grundbildung im Musikverein und beim Chorsingen erfahren und nach vielen Jahren gemerkt, dass in ihnen mehr steckt als sie bisher selber glaubten. Was als Geburtstagsfeiergag vor vier Jahren begann, hat sich durch viel Arbeit und eine professionelle Musikanlage zu dem gemausert, was heute beim Dorfabend in Lottenweiler oder bei der Jahresschlussfeier der ZF mit viel Beifall gewürdigt wird.

Sie wandeln auf den Spuren der "Temptations" und "Montezumas Revenge", hören gerne die "Flying Pickets" oder die "Housemartins" und haben sich ein stolzes Ziel für das gerade begonnene Jahr gesetzt: Irgendwann in 2001 wollen sie ihr erstes eigenes Konzert geben, in einem Kleinkunstkeller und vor begeisterungsfähigem Publikum. Dafür üben sie regelmäßig und mit Elan, basteln an ihrem Programm und nehmen jede Gelegenheit, die großen Vorbilder live zu sehen, wahr.

F.I.T.A., das ist zuerst mal Hendrik Wocher, dessen Arrangeurkunst sich erst durch eine vorübergehende Arbeitslosigkeit richtig entfaltete und der es inzwischen in fünf bis acht Stunden schafft, aus einer Liedvorlage einen sechsstimmigen Satz zu machen. Sein voluminöser Bass erklingt neben der raumfüllenden Stimme von Michael Winstel, der in mehreren Tonlagen zu Hause ist und immer dahin springt, wo noch etwas fehlt. Der Mann für Spezialaufgaben ist Achim Hildebrand, mit einer Baritonlage gesegnet, die tief und akkordfüllend begleitet und sich mit dem Tenor von Christian Bittner zusammen findet. Leadsänger sind der groovig-softige Mathias Hager und der ausdrucksstarke Elmar Erhart, der eigentlich als Drummer berühmt werden wollte. Wenn sie sich treffen, spielt immer der Spaß an der Musik die größte Rolle. Mit Selbstkritik und gesunder Skepsis versuchen sie, neben aller Blödelei, ständig ihr Niveau zu verbessern.

Wer sich lieber mit Ohren statt mit Augen von F.I.T.A. überzeugen will, kann die Sechs engagieren unter: www.fita-acapella.de

Sarah Fesca

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